Änderungen von K8 zu K8
| Ursprüngliche Version: | K8 (Version 1) |
|---|---|
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 08.05.2026, 13:28 |
| Neue Version: | K8 (Version 2) |
|---|---|
| Status: | Beschluss |
| Eingereicht: | 08.06.2026, 14:26 |
Kapiteltitel
Text
Von Zeile 13 bis 22:
Förderung der Zivilgesellschaft und eine klare Kante gegen jede Form von Verfassungsfeindlichkeit.[Leerzeichen]Wir wollen ein Braunschweig, das Haltung zeigt und dem Rechtsruck entschlossen die Stirn bietet.
Demokratiebildung von Anfang an: Wir wollen Demokratie als
Ort der Selbstwirksamkeit erfahrbar machen. Wir setzen uns für Projekte ein, wie beispielsweise Planspiele in Kitas und anderen Einrichtungen, die vermitteln, wie Partizipation funktioniert und wie man die eigene Umgebung aktiv mitgestalten kann. Nur wer frühzeitig lernt, dass die eigene Stimme zählt, entwickelt ein dauerhaftes Vertrauen in unsere demokratischen Prozesse.Form der Selbstwirksamkeit erfahrbar machen. Wir setzen uns bereits in der frühkindlichen Bildung für Projekte ein, die vermitteln, wie Partizipation funktioniert und wie man die eigene Umgebung mitgestalten kann – etwa durch kindgerechte, planspielähnliche Beteiligungsformate in Kitas und anderen Bildungseinrichtungen. So lernen Kinder früh, dass ihre Stimme zählt und sie die Welt um sich herum beeinflussen können.
Von Zeile 36 bis 38:
Parteien im Rat strikt ab. Zudem stellen wir sicher, dass Vereine, die
rechtessolches Gedankengut verbreiten, keine städtische Förderung erhalten. Steuergelder dürfen niemals zur Untergrabung unserer demokratischen Werte
Von Zeile 48 bis 50 einfügen:
besonders von Diskriminierung betroffenen Gruppen verbessern. Regelmäßige Gesprächsformate, feste Ansprechpersonen und gemeinsame Präventionsarbeit - wie zum Beispiel die Veranstaltungsreihe "Queere Sicherheit" - können helfen, Vertrauen aufzubauen, Vorurteile abzubauen und Konflikte
Von Zeile 64 bis 69:
Braunschweig ist eine Stadt, in der heute schon fast jede*r dritte Einwohner*in eine Migrationsgeschichte hat – bei den Kindern und Jugendlichen ist es sogar die Hälfte. Wir begreifen diese Vielfalt als unsere Stärke. Ganze Branchen und die Identität unserer Region wurden und werden maßgeblich durch Einwanderung geprägt – von der Geschichte der Gastarbeiter*innen"Gastarbeiter*innen" in der produzierenden Industrie bis hin zu den Fachkräften von heute. Als „Sicherer Hafen“ bekennen
Von Zeile 100 bis 101:
fordern ein verbindliches Gewaltschutzkonzept für alle kommunalen Unterkünfte, um
insbesonderevulnerable und insbesondere mehrfach marginalisierte Gruppen zu schützen.
Von Zeile 114 bis 118:
sind ein selbstverständlicher Teil unserer Stadtgesellschaft. Eine vielfältige und gerechte Entwicklung in Braunschweig erfordert den konsequenten Schutz vor Gewalt sowie vor Diskriminierung – in vielfachen und Gewalt,sich überschneidenden Formen. Wir setzen uns zudem für die strukturelle Förderung von Sichtbarkeit und Akzeptanz sowie die aktive Unterstützung queerer Beratungs-, Kultur- und Communitystrukturen als festen Bestandteil kommunaler Vielfaltspolitik ein."
Von Zeile 122 bis 124:
sicherzustellen. Dazu zählen neben dem VSE unter anderem die Braunschweiger AIDS-Hilfe und die Koordinationsstelle
LGBTQI*LSBTIQ* der Stadt Braunschweig.
Von Zeile 132 bis 136:
Planungs- und Beteiligungsprozessen dauerhaft mitgedacht werden. Dafür wollen wir bestehende Strukturen wie die
LGBTQI*LSBTIQ*-Stelle der Stadt Braunschweig und die Beteiligung im Ausschuss für Vielfalt und Integration sichern und stärken. Verwaltungsverfahren - wie beispielsweise die Auswahl des Geschlechts bei Formularen -, städtische Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit sollen diskriminierungssensibel und inklusiv
Von Zeile 151 bis 152 einfügen:
taktile Leitsysteme, inklusive Spiel- und Sportflächen sowie digitale Barrierefreiheit städtischer Angebote ein. Zudem müssen Toiletten für alle Menschen zugänglich und kostenlos sein. Um die langfristige Instandhaltung der Anlagen zu sichern und Vandalismus präventiv entgegenzuwirken, ist bei der baulichen Umsetzung auf eine vandalismussichere Ausstattung sowie ein verlässliches Reinigungs- und Wartungskonzept für alle Nutzer*innen zu achten.
Von Zeile 155 bis 156:
fördern sowie inklusive Kultur- und Freizeitangebote unterstützen.
StädtischeBei allen städtischen Veranstaltungensollen barrierefrei gestaltetmuss Barrierefreiheit konsequent in der Planung an mitgedacht werden. Ziel ist ein ganzheitliches Verständnis von Inklusion, das weit über physische Zugänglichkeit hinausgeht und sensorische, neurodivergente (z.B. die stille Stunde) sowie soziokulturelle Bedürfnisse – wie Arbeitszeiten, Care-Arbeit oder religiöse Bindungen – in die Planung integriert.